Corona: Unsere Veranstaltungen finden in deutlich verminderter Gruppengröße statt, so dass die vorgeschriebenen  Abstands- und Hygieneregeln problemlos eingehalten werden können.

 

 

Workshops und Vorträge


 QI GONG

 

6. September, 18:30 bis 20 Uhr

 

Referentin: Jutta Wienand, Qi-Gong-Kursleiterin

 

„Um im Körper Zuhause zu sein, reicht nicht ein gelegentlicher Besuch.“ (Claus Fischer, Micheline Schwarze)

 

Wir können uns Qi Gong vorstellen als eine Verbindung von Meditation, Atmung, Achtsamkeit und Körperbewegung. Beim Qi Gong wird die innere, stille Ebene genauso geübt, wie die äußere Form.

 

Die Übungsformen wirken positiv und produktiv auf das Immunsystem und den Stoffwechsel, auf die körperliche Aufrichtung und das Atemvolumen und auf die Selbsthei- lungskräfte des Körpers. Anspannung und Stress werden reduziert. Wir begegnen den Anforderungen des Lebens mit mehr Gelassenheit und Kraft.

 

Teilnahme kostenlos


Der gute Wille allein reicht nicht - Schwangerschaftsverhütung gleichberechtigt gestalten

 

14. September 2022, 17:00 Uhr

 

Referentin: Louisa Lorenz, Kulturwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin

 

Haben Frauen weniger Lust auf Sex als Männer? Und wenn ja, warum? Was ist die beste Verhütungsmethode? Welche Rolle spielt Fortpflanzung in unserem heutigen Verständnis von Sexualität? Wie können wir unsere sexuellen Begegnungen gleichberechtigt und Lustvoll gestalten?

 

Moderne Verhütungsmethoden bieten uns heute die Möglichkeit Reproduktion selbstbestimmt zu gestalten. Allerdings wird der Großteil der Verhütungsverantwortung hauptsächlich von Frauen übernommen. Ist das die Gleichberechtigung, die wir in unseren Beziehungen gerne hätten?

 

Viele kennen sie, die lästigen Diskussionen über Kondome. Die Pille steht immer wieder in der Kritik. Doch Menschen, die ohne Hormone verhüten wollen, fühlen sich oft alternativlos, wenn es um eine sichere Schwangerschaftsverhütung geht.

In diesem Vortrag befassen wir uns damit, was hinter diesen Problemen steckt. Denn wie wir Sex haben und wie wir verhüten, ist mehr als nur Privatsache. „Das Private ist politisch.“ Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit die gesellschaftlichen, geschlechterspezifischen Dynamiken der Schwangerschaftsverhütung besser zu verstehen und zeigt sowohl Herausforderungen als auch Handlungsmöglichkeiten für eine gleichberechtigte Verhütungspraxis auf.

 

Teilnahme kostenlos


 

Gruppe für Frauen in Trennungssituationen

 

 

 „Verlieren macht einen alle!“ (Ausspruch einer 8-jährigen)

 

 

14 - tägig mittwochs, 18:30 - 20:00 Uhr

 

Gruppe Frühjahr: mittwochs, 02.03.2022 – 13.07.2022

Gruppe Herbst: mittwochs, 07.09.2022 – 01.02.2023

 

Leitung: Uschi Scharnhorst, Diplompädagogin, Psychodramatikerin

 

Trennungen sind einschneidende Lebensereignisse.

Oft versuchen Frauen ihre Beziehung zu retten, um die Familie zu erhalten. Manchmal trennen sich die Frauen nicht aus Angst vor der psychischen oder physischen Gewalt des

Partners. Andere durchaus begründete Ängste sind: Zukunfts- und Existenzangst, Angst vor dem Alleinsein, Angst zu versagen.

 

Auch nach einer Trennung können Frauen wieder lernen, ein eigenständiges Leben zu führen. Die starken Kränkungen müssen verarbeitet und Einsamkeit überwunden werden.

 

Egal, ob die Trennung noch bevorsteht oder bereits vollzogen ist, ist frau in einer Lebensphase des Umbruchs, oft geprägt von Trauer, Wut, Enttäuschung, widersprüchlichen Gefühlen zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

 

Im geschützten Rahmen der Gruppe, in einer Atmosphäre der Wertschätzung, haben Frauen Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungswerte an andere weiter zu geben und über ihre Ängste, Wut aber auch Zukunftswünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte sprechen.

 

Bitte vereinbaren Sie ein Vorgespräch mit der Gruppenleiterin.

Teilnahme kostenlos

 


 

Mutter sein – Frau bleiben

 

6 Termine alle zwei Monate mittwochs 18.30 - 20:00 Uhr

23.02./ 27.04./ 08.06./ 31.08./ 12.10./ 07.12.2022

 

Leitung: Uta Suhr, Erzieherin, Sozialpädagogin

 

Immer mehr Mütter kämpfen tagtäglich zwischen Kindern, Haushalt und Beruf am Rande der Überforderung. Das Bild der modernen Mutter, die Familie, Haushalt und evtl. einen Job problemlos meistert und zudem immer adrett gekleidet und stets gut gelaunt durch den Alltag kommt, ist eine große Illusion. Durch diese dauernde Präsenz bleiben wir Frauen auf der Strecke.

 

Auch wir Mütter haben ein Recht auf Zufriedenheit und Ausgleich. Auch Mütter sind Menschen mit eigenen Bedürfnissen und nicht nur Organisatorinnen der Familienangelegenheiten. Wir müssen unsere Grenzen sehen und akzeptieren. Unsere Kraft muss auch für unser Wohlbefinden reichen.

 

In der Gruppe ermutigen Sie sich gegenseitig, wieder mehr Verantwortung für sich und Ihre Wünsche zu übernehmen. Gemeinsam sammeln wir Erfahrungen und Tipps, die für die Einzelne evtl. schon funktionieren und suchen nach Ideen, um auch das eigene Wohl in den Blick zu nehmen.

 

 

„Ich sorge für mich selbst, dann müssen die Kinder das nicht tun!“

 

Teilnahme kostenlos

Neuanmeldung jederzeit möglich